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Standortentscheidungen von Unternehmen werden heute nach anderen
Kriterien vollzogen als noch vor einigen Jahren. Die regionalen
Bindungen vor allem der großen Unternehmen spielen dabei eine
immer geringere Rolle. Jeder Standort muß seine Konkurrenzfähigkeit
täglich aufs Neue beweisen.
Neben der Leistungsfähigkeit des Betriebes und seiner Mitarbeiter
und der Infrastruktur des Wirtschaftsstandortes kann das technologische
Potential einer Region, die Zusammenarbeit mit ansässigen Hochschulen
und der daraus resultierende Nutzen für das Unternehmen, in
Zukunft entscheidend sein für den Erhalt oder Ausbau des Standortes.
Je stärker ein Standort in strategische Entscheidungen des
Unternehmens eingebunden ist und je unentbehrlicher sein spezifisches
Know How für das Unternehmen insgesamt ist, desto sicherer
ist der Standort und die damit verbundenen Arbeitsplätze für
die Region. So ist eine enge technologische Zusammenarbeit zwischen
Hochschule und Unternehmen auch strategisch von höchster Bedeutung
und dient der Standortsicherung.
Hier profitiert der Standort Regensburg vom herausragenden Wissenschaftspotential
des Klinkums, der Universität und der Fachhochschule, die gemeinsam
nahezu alle Disziplinen vom Sprachwissenschaftler, Psychologen,
Naturwissenschaftler, Juristen, Wirtschaftswissenschaftler bis hin
zu den zahlreichen Ingenieursausbildungen an der Fachhochschule
anbieten können.
Wie stark der Erfolg des Standortes Regensburg an die Zusammenarbeit
zwischen Wissenschaft und Wirtschaft gekoppelt ist, zeigen die Beispiele
einer erfolgreichen Zusammenarbeit der letzten Jahre. Die Entwicklung
des Biotechnologiestandortes Regensburg wäre ohne unserer leistungsfähigen
Hochschulen in Regensburg völlig unmöglich gewesen. Eine
Profilierung des Standortes Regensburg in den Bereichen Spezialmaschinenbau,
Automobiltechnik, Elektrotechnik und Energietechnik wäre ohne
die Ausbildungsleistung der Fachhochschule Regensburg undenkbar.
So verdankt der Wirtschaftsstandort Regensburg seinen Aufschwung
in den letzten Jahren vor allem dem kontinuierlichen Auf- und Ausbau
der Hochschullandschaft. Ohne Universität und Fachhochschule
wäre es sicherlich nicht möglich, dass Regensburg:
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den zweithöchsten Arbeitsplatzbesatz (Zahl
der Arbeitsplätze je 1000 Einwohner) im Reigen der deutschen
Großstädte aufweist und nur noch von der Stadt Frankfurt
a.M. übertroffen wird. |
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in den vergangenen 15 Jahren eine positive Entwicklung
im produzierenden Sektors vorzeigen kann. |
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nach einer Studie des renommierten PROGNOS-Instituts:
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Platz 10 unter den Technologiestandorten in Deutschland innehat, |
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bundesweit zu den drei dynamischsten Regionen gehört,
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eine überdurchschnittliche Kaufkraft, ein hohes BIP-Wachstum
und eine geringe Arbeitslosigkeit aufweist.
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Kreisfreie Stadt / Landkreis
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Rang |
| München Lkr. |
1 |
| München |
2 |
| Starnberg Lkr. |
3 |
| Darmstadt |
4 |
| ... |
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| Stuttgart |
8 |
| Wolfsburg |
9 |
| Regensburg |
10 |
| ... |
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| Dresden |
110 |
| Berlin |
262 |
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In der PROGNOS-Studie wurden 439 Städte und Kreise in
Deutschland untersucht.
Die Tabelle zeigt das Gesamtranking nach Stärke und
Dynamik bei Demografie, Wohlstand, Arbeitsmarkt und Wettbewerbsfähigkeit/Innovation.
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| Quelle: Prognos Institut
Basel |
Standortattraktivität in Punkto Wirtschaftsförderung
Regensburg weist sich auch bei weiteren Vergleichen als Spitzenreiter
im bayernweiten Vergleich:

Weitere Informationen und Erläuterungen zu den einzelnen Rankings
können Sie in unserem Download-Bereich
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