Das Institut bescheinigt der Region beträchtliche Potenziale, welche sie als Aktivraum in Bayern und Gesamtdeutschland qualifizieren.
Trotz insgesamt guter bis hervorragender Ausgangsbedingungen für eine weitere wissensbasierte Regionalentwicklung mit Ausstrahlung auf ganz Bayern, gilt es insbesondere vor dem Hintergrund sich dynamisch entwickelnder Märkte die Forschungs- und technologischen Potenziale sowie die hochschulischen und universitären Lehrkapazitäten in den MINT-Fächern gezielt auszubauen.
Bereits heute existieren erhebliche Aktivitäten im Bereich der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) und die Hochschulen verfügen über gute Verbindungen in die regionale Wirtschaft. Allerdings macht sich seit einiger Zeit ein Mangel an qualifizierten Berufsanfängern bemerkbar und die Unternehmen rechnen auch in Zukunft mit einem Unterangebot.
Ganz besonders zeigt sich die Lücke bei den Ingenieurwissenschaften (61%), gefolgt von der Informatik/Mathematik (29%) und den Naturwissenschaften (10%).
Bereits heute bleiben bei den Unternehmen mehr als 30% offene Stellen unbesetzt. Hochgerechnet auf die gesamte Region sind dies mindestens 1.100 Stellen.
Vor diesem Hintergrund wird in einer Studie des Fraunhofer Instituts im Sinne einer regionalen Fokussierung auf wissenschaftlich-technologische Kompetenzen ein schwerpunktmäßiger Ausbau in den Bereichen Elektrotechnik/Leistungselektronik, Informatik/Mathematik, Materialwissenschaf-ten/Halbleitertechnik/optischen Technologien sowie Maschinenbau/Fertigungs- und Produktionstechnik empfohlen.