![]() Ein Blick zurück und in die Zukunft!„Einzige authentisch erhaltene mittelalterliche Großstadt Deutschlands“: Dieses Attribut, sowie ihre herausragende geschichtliche Bedeutung machten die Regensburger Altstadt mit Stadtamhof am 13. Juli 2006 zum UNESCO-Welterbe. Das erste Jahr mit diesem Prädikat war ereignis- und erfolgreich! Die Regensburger sind gerne Welterbe-Bürger! Hohes Medieninteresse und gestiegene internationale BekanntheitSeit der Ernennung zum Welterbe ist das Medieninteresse an Regensburg noch höher: Journalisten und Filmteams aus der ganzen Welt berichten über die Stadt an der Donau. Aber auch sonst ist die internationale Bekanntheit Regensburgs durch das Prädikat „UNESCO-Welterbe“ stark gestiegen. Die Mischung aus historischem Kleinod und lebendiger, moderner Metropole zieht mehr Besucher an als jemals zuvor. Die Anzahl der Ankünfte stieg ebenso wie die Zahl der Übernachtungen – die Telefondrähte in der Regensburg Tourismus GmbH glühten so heiß, dass ein neues Callcenter eingerichtet werden musste. Welterbeführer und Welterbe-Stadtführungen werden angeboten, die den Besucherinnen und Besuchern die historische Spurensuche erleichtern. Ein Welterbemanager in RegensburgRegensburg ist in ständigem Erfahrungsaustausch mit anderen Welterbestätten. „Dieser Informationsfluss ist sehr wichtig, denn durch die Erfahrungen anderer können wir viel lernen“, so Planungs- und Baureferentin Christine Schimpfermann. Für alle Belange rund um das Welterbe wurde die Stelle eines Welterbemanagers geschaffen, der in Person von Matthias Ripp am 1. Oktober 2007 seine Arbeit aufgenommen hat. Diese Stelle ist übrigens beim Planungs- und Baureferat angesiedelt. Und das aus gutem Grund: Welterbe sein bedeutet nicht nur die Bewahrung der Geschichte, sondern auch die Gestaltung der Zukunft. Das historische Erbe muss für nachfolgende Generationen lebenswert erhalten werden. Dass dies aber ausschließlich unter dem Aspekt des respektvollen Umganges mit der historischen Substanz erfolgen muss, versteht sich von selbst. Lebendiges WelterbeSo schlägt sich der Welterbe-Titel nun in einer noch sorgfältigeren und intensiveren Auseinandersetzung mit den denkmalpflegerischen Belangen nieder. In Planung ist ein Gremium für Regensburg, das als innovatives Novum eine direkte Schnittstelle zwischen der UNESCO und der Welterbestätte bilden soll. Das unabhängige Komitee soll die bauliche Entwicklung in der Kern- und Pufferzone begleiten. Es soll von der Stadt Regensburg laufend über Planungs- und Bauvorhaben informiert werden und in Konfliktsituationen eine beratende Funktion einnehmen. Denn Regensburg soll wie schon in den vergangenen fast 2000 Jahren eine Stadt sein, in der gelebt, gearbeitet und gefeiert wird und die sich ständig weiterentwickelt.
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